Berufsorientierung an der Gemeinschaftsschule
Freitag, 13. Januar 2017

 

Die Gemeinschaftsschule am Tegelberg arbeitet schon viele Jahre mit außerschulischen Partnern zusammen, um ihre Lernenden in ihrer Persönlichkeitsentwicklung, ihrem Handeln und ihrer Zukunftsplanung zu unterstützen. Noch kurz vor den Weihnachtsferien konnte Rektor Dörrer im bis auf den letzten Platz gefüllten Musiksaal die Ausbildungsleiter der 5 Bildungspartner begrüßen. Durch eine aktive Zusammenarbeit ermöglichen diese Bildungspartnerschaften den Jugendlichen Einblicke in die Arbeitswelt. Nebenbei werden an einem solchen Informationsabend für die Jugendlichen erste Kontakte zu den Firmen hergestellt. „Wir verstehen unsere Bildungspartnerschaften als Drehkreuz zwischen Schüler-Lehrer-Eltern und dem potentiellen Ausbildungsbetrieb“, bemerkte der Schulleiter zu Beginn der Veranstaltung und schloss damit auch die Eltern, welche ebenfalls zahlreich vertreten waren, von Anfang an in den Prozess mit ein. Mit der Initiative Bildungspartnerschaften unterstützt auch die IHK, die an diesem Abend von Frau Meissner repräsentiert wurde, den Auf- und Ausbau von Kooperationen zwischen Schulen und Betrieben. Von der Bundesagentur für Arbeit BIZ Göppingen war Herr Schäfenacker anwesend, der die Lerngangsstufe 8 bereits im Vorfeld über die Berufsorientierung informiert hatte. Eine individuelle Beratung und Begleitung der Lernenden schließt sich im Laufe der weiteren Schulzeit an. Die Lernbegleiterinnen, Franziska Scheible und Anja Pagel, die die Veranstaltung im Vorfeld organisiert hatten, betonten, dass diese Partnerschaften eine Brücke zwischen Theorie und Praxis bilden, die einen partnerschaftlichen Dialog ermöglichen und zu einer aktiven Zukunftsgestaltung inspirieren.

Die Ausbildungsleiterin WS und BK der Kaufmännischen Berufsschule Geislingen, Marianne Kneer, stellte zu Beginn die vielfältigen Anschlüsse am Berufsschulzentrum Geislingen vor und erklärte die Übergangsvoraussetzungen nach Klasse 10 in die Oberstufe eines allgemeinbildendes, bzw. berufliches Gymnasiums.
Im Anschluss stellten sich die Ausbildungsleiter der Bildungspartner vor und skizzierten kurz, zu welchen Berufsbildern in dem jeweiligen Betrieb ausgebildet wird.

v.l.n.r Frau Meissner - IHK GP,Hr. Krohn - Burger Schloz Automobile;
Hr. Basener und Hr.Sauter –Alb Werk; Hr. Barth – Heidelberger Druck;
         Hr. Grözinger WMF und Hr. Brandt Avendi Bad Überkingen.

Die Albwerk GmbH & Co.KG mit Herrn Sauter und Herr Basener; die Avendi Senioren Service GmbH, Pflegeheim am Mühlbach mit Herr Brandt; die Burger Schloz Automobile GmbH & Co. KG Geislingen mit Herrn Krohn; die Heidelberger Druckmaschinen AG in Amstetten mit Herrn Barth und die WMF Group GmbH Geislingen mit Herr Grözinger. Nach einer sich anschließenden kurzen Fragerunde, in der die Referenten auf die Eltern und Schüler eingingen, präsentierten die Firmen an den jeweiligen Ständen ihre Ausbildungsbereiche.
Ziel dieses „Marktplatzes“ sollte es sein, „den Lernenden die Vielfalt der Berufswelt darzulegen, ihnen Orientierung bei der Berufsfindung zu geben und den Übergang in Ausbildung und Beruf zu erleichtern. Alle Beteiligten waren abschließend der Überzeugung, dass eine solche Veranstaltung sehr gewinnbringend ist, denn ein erfolgreicher Übergang der Schulabgänger in die Berufsausbildung wird damit gefördert.
Durch die Vernetzung von Schulen und Unternehmen im Rahmen von Bildungspartnerschaften können beide Seiten profitieren. Lehrkräfte und Schulen werden von Experten aus der Wirtschaft beim Thema Berufsvorbereitung unterstützt - Betriebe leisten einen gesellschaftlichen Beitrag und können Kontakte zu potenziellen Auszubildenden knüpfen.


Herr Krohn,*
Burger Schloz Automobile GmbH & Co. KG Geislingen

Herr Grözinger,*
WMF Group GmbH Geislingen

Herr Brandt *
Avendi Senioren Service GmbH, Pflegeheim am Mühlbach

Herr Brandt *
Avendi Senioren Service GmbH, Pflegeheim am Mühlbach

Frau Kneer, *
Berufsschulzentrum Geislingen
an der Steige

Herr Schäfenacker,*
BIZ Göppingen
 

Frau Meissner,*
IHK Göppingen
 

Hr. Basener und Hr.Sauter,* AlbWerk

 

* jeweils im Gespräch mit Lernenden
und ihren Eltern

Hr. Barth mit Azubi,* Heidelberger Druckmaschinen AG